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SCHMERZTHERAPIEZENTRUM Schönbornstr.10 Tel.:
+49(0)7931-5493-0 |
Erfahrung schon seit 1983
Für
Mitglieder
gesetzlicher Krankenkassen
bieten wir auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V
Rehabilitationsbehandlungen
an und für
Patienten mit privater
Krankenkasse werden Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt.
Die Klinik ist auch beihilfefähig.
BAUCHSCHMERZEN
Bauchschmerzen können sehr unangenehm sein. Bei der Abfrage des Schmerzcharakters werden folgende Begriffe am häufigsten verwendet:
In den meisten Fällen handelt es sich bezüglich der Ursache um eine an sich harmlose Magenverstimmung. Länger anhaltende oder öfters wiederkehrende Bauchschmerzen können aber auf eine ernstzunehmende Krankheit hinweisen, die unbedingt behandelt werden muß.
Die Lokalisation (= Ort) der Bauchschmerzen ist abhängig vom verantwortlichen bzw. gestörten Organ:
Akute (= plötzlich einsetzende) Bauchschmerzen bedürfen der sofortigen fachärztlichen Abklärung und Behandlung (Chirurgie, Urologie, bei Frauen auch Gynäkologie).
Folgende, mit Bauchschmerzen einhergehende Krankheitsbilder sind häufiger Anlaß, einen Schmerztherapeuten aufzusuchen:
Schmerztherapie bei chron ische n (= länger als drei Monate anhaltenden) Bauchschmerzen
Nicht selten verbleiben trotz einer kausalen (= auf die Ursache gerichteten) fachärztlichen Behandlung weiterhin Bau chsch merzen, so daß dann schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt sind. Oft sind diese bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen, da sie sich nach den Schmerzen und deren Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach ihrer Ursache richten. Länger bestehende, chronische Bauchschmerzen erfordern praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren, die i.d.R. nur in spezialisierte Zentren ((Schmerzkliniken, Schmerzzentren)) angeboten werden können. Bei chron ischen Bau chsch merzen sind dies:
1. Information über die Erkrankung
2. Medikamentöse Behandlung (u.a. Analgetika (= Schmerzmittel), evtl. auch Spasmolytika (= Mittel gegen Krampfzustände), schmerzlindernde Psychopharmaka, auch als Infusionen, individuell ausgetestet)
3. Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in Form von Infiltrationen und Nervenblockade n, evtl. rückenmarknahe Blockaden, auch kontinuierlich mit Katheter
4. Akupunktur (Schmerzakupunktur)
5. Evtl. TENS-Therapie (schmerzlindernde elektrische Ströme, die von einem kleinen tragbaren Gerät abgegeben werden), oder auch Hochtontherapie.
6. Psychologische Therapieverfahren (bes. Entspannungsverfahren und Schmerzbewältigungstraining)
7. Evtl. Physiotherapie (z.B. Kolonmassagen)
8. diätetische Maßnahmen entspr. der Grundkrankheit
Therapeutische Lokalanästhesie
bei chron
ischen Bauchschmerzen
Die einfachste diesbezügliche Methode ist eine wiederholte Triggerpunktbehandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel. Dabei werden schmerzhafte Reizpunkte in der entsprechenden Head Zone (= eine über das zugehörige Rückenmarksegment laufende Querverbindung zu dem zugeordneten inneren Organ) am Bauch infiltriert, wodurch es neben der erwünschten Schmerzstillung zu einer Entkrampfung und damit Durchblutungssteigerung der zugehörigen Eingeweide kommt.
Eine sehr hilfreiche und effektive
Therapiemethode ist bei Ba
uch
schmerzen
die kontinuierliche epidurale
(= rückenmarknahe) Blockade mit
Katheter.
Neben der erwünschten Unterbrechung der Schmerzreizleitung ist ein weiterer
nicht zu unterschätzender Vorteil, daß bei dieser Therapie, sozusagen als
Nebeneffekt, auch der
Grenzstrang
(= paarige
Nervenstränge des
unwillkürlichen Nervensystems neben der
Wirbelsäule) mit einbezogen wird, so daß es gleichzeitig zu einer erheblichen
Durchblutungssteigerung kommt, die jeder entzündlichen Schmerzursache (z.B.
Morbus Crohn,
Colitis ulcerosa)
fast schon kausal (=
auf die Ursache gerichtet)
entgegenwirkt.
Auch bei Verwachsungen ist die sympathikolytische
(= gefässerweiternde und damit
durchblutungssteigernde) Nebenwirkung
hilfreich, indem die entstandenen, bradytrophen
(= mit vermindertem
Stoffwechsel einhergehenden)
Gewebsbereiche besser durchblutet werden und es dadurch zu einer Optimierung der
gestörten Mikrozirkulation kommt.
Nach einer schon älteren englischen Studie konnten mit dieser Blockadetechnik
bei Morbus Crohn zu einem hohen Prozentsatz die oben erwähnten
chirurgischen Eingriffe wenn nicht gar vermieden, so doch erheblich
hinausgezögert werden.
Wirkung und Ausmaß einer lumbalen (= den Lendenbereich betreffenden) epiduralen Blockade kann individuell mittels Lokalanästhetikamenge (= Betäubungsmittelmenge) und -konzentration so gesteuert werden, daß die Schmerzreize aus dem gesamten Bauchraum bei weitgehend erhaltener Motorik (= Muskelkraft) blockiert werden. Der Erhalt der Motorik hat den Vorteil, daß die Patienten sich unter dieser Therapie weiter frei bewegen können. Bei de r sog. kon tinuierlichen epidu ralen Blockade (= Betäubung) mit Kat heter wird ein dünner Kuns tstoffschlauch vom Rüc ken her dich t an das Rückenmark eingepflanz t. Die Ein pflanzung erfolg t durch eine spezielle Kanü le hind urch, es m uß al so nich t "aufgeschnitten" werden. I n der Fol ge wird ü ber diesen Kathe ter mehrmals tägl ich, jeweils nach Abkl ingen der vorangegangenen Dos is, das Lokalanästhe tikum (= örtliches Betä ubungsmittel) völl ig schmerzlos nachgespritz t. In bes timmten Fällen kan n zur Verabreich ung des ört lichen Betäubungsmittels d urch den Katheter hin durch auch eine k leine Pum pe angesch lossen werden. Bei techn ischer Beherrschung, adäq uater Lokalanästhetika-Dos ierung und Beach tung der hygien ischen Belange kann das Behan dlungsrisiko als vertret bar eingestuft werden.
Bei krebsbedingten Bauchschmerzen kann diese Blockademethode auch angewendet werden, allerdings wird man auf das örtliche Betäubungsmittel verzichten, da in diesem Falle eine gefässerweiternde Wirkung unerwünscht ist, weil diese eine weitere Streuung der Krebszellen begünstigt. Mit einer Morphin-Lösung läßt sich ebenfalls eine gute, schmerzstillende Wirkung erzielen.
Bestehen Bauchschmerzen läng erfristig, so ist davon aus zugehen, daß bereits ein Ch ronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stad ieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somat ische (= körperl iche) Behand lung kaum mehr aus reichend, sondern es müssen zusätzl ich psycholog isch /psychot herapeutische In terventionen erfolgen.
Die Met hoden der modernen Schmerzt herapie bieten auc h op timale Vorausset zungen fü r eine Ans chlußheilbehandlung (AHB) bzw. Ans chlußrehabilitation.
An dieser Stelle wollen wir noch auf eine Selbsthilfegruppe aufmerksam machen: www.verwachsungsbauch-shg.de, es ist uns ein Anliegen, solche Organisationen zu fördern.
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Welche Vorteile bietet eine
Schmerzbehandlung im
SCHMERZTHERAPIEZENTRUM Bad Mergentheim?
Große Erfahrung, in der Klinik werden schon seit 1983 au sschließlich Patienten mi t chronischen Schmerzen behandel t.
Für gesetzlich versicherte Patienten werden nach § 40 bzw. 111 SGB V Rehabilitations- und für Privatpatienten (auch Beihilfe) Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten.
Hohe fach liche Kom petenz, die Klinik bz w. der Chefarz t besi tzt d ie volle Weiter bildungsermächtigung der Ärz tekammer für das Fach gebiet "Spezielle Schmerztherapie", 1 Jahr Anästhesie sowie 18 Monate Physikalische und Rehabilitative Medizin.
Umfassendes Therapieangebot, Durchführung aller anerkannten schulmedizinischen und einiger naturheilkundlichen Therapieverfahren, auch Akupunktur, bis hin zur Implantation von Morphinpumpen und Rückenmarkstimulationssystemen.
Die Kostenübernahme muß aber vorher bei der Krankenkasse (auch private Kasse oder Beihilfe) beantragt werden.
Wenn Sie Fragen haben oder ein anderes spezielles Schmerzthema suchen, schic ken Sie uns ein fach ein kur zes E-Mail: stz-info@t-online.de. Wir informieren Sie prompt. Wir haben über 600 Themen im Internet, diese können wir hier nicht alle auflisten.
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Wenn Sie ein ernstes Schmerzproblem haben, können wir Sie werktäglich zwischen 11 und 12 Uhr mit einem erfahrenen Arzt verbinden (Tel. 07931-549351).